Freitag, 01.05.2026 06:36 Uhr

Energetische Häusersanierung 4.Bürgerversammlung 5.11.24

Verantwortlicher Autor: Uwe Hildebrandt Göttingen, 05.11.2024, 21:43 Uhr
Presse-Ressort von: Uwe Hildebrandt Bericht 5257x gelesen
Aussensanierung in vollem Gange
Aussensanierung in vollem Gange  Bild: Adrian / Pixabay.de

Göttingen [ENA] Am gestrigen Tage nunmehr wurde vom Planungsbüro Plan Zwei, die von der Stadt Göttingen mit der Datensammlung zur energetischen Sanierung des Stadtteils Holtenser Berg betraut wurde, eine erneute Bürgerversammlung durchgeführt, um über den Stand der Dinge zu berichten.

Sinn wie schon bei den vorangegangenen Versammlungen sollte der Stand der Dinge sein und die Klärung von Bürgerfragen, die sich im Laufe der Monate ergeben haben. Dazu sollten sich die Bürger zu Beginn zu einem Kernthema bekennen und eben dazu in einem späteren Workshop gezielt die Fragen stellen können. Die Themen waren: Klimaanpassung Frei- und Grünflächen, Gebäudesanierung, Energie- und Wärmeversorgung, Bildung, Teilhabe, Kultur & Freizeit, Gebäude & Stadtstruktur und klimagerechte Mobilität. Beginn wie immer mit üblichen Floskeln, das die Stadt Göttingen jede Menge Hilfestellungen und Hilfeleistungen gebe , sie unterstütze bei der energetischen Quartierssanierung.

Doch einmal mehr konnte man diesmal zwischen den Zeilen lesen und hören, das die bisher verschwiegene Kostenseite dann doch Relevanz zu haben scheint. Da fielen dann so Sätze wie: Der Holtenser Berg biete günstigen Wohnraum, aber eine Sanierung sei teuer. Und noch schlimmer: Bezahlbare Mieten zu sichern sei nicht so einfach. UUpps; was sollte mit diesem Satz gesagt werden: Das es insbesondere wegen der besonderen Mietergruppierung, viele Migranten, viele Bürgergeldempfänger, hoher Armutsanteil im Vergleich zur Stadt Göttingen, das sich viele die Wohnungen nicht mehr leisten können, die nicht mehr bezahlen können ?

Das passt zu weiteren Äusserungen und dieses Mal habe ich ganz klar gemerkt, es geht radikal und ohne Rücksicht auf Verluste um die Umsetzung, die Mieter sind Nebensache. Wer auf der Strecke bleibt, bleibt eben auf der Strecke. Denn es wurde klar kommuniziert ohne Murren der anwesenden Bürger, die das offensichtlich gar nicht begriffen haben: Die Stadt Göttingen will nach eigenen Aussagen „ neue Gruppen „ , sprich andere Mieter, auf den Holtenser Berg holen um eine positive Darstellung zu fördern. Im Klartext: Das Image des Holtenser Berges wegen eben genannter Probleme soll aufpoliert werden, und da muß man junge Familien und solche Mieter, die selber zahlen können, reinbringen in die Wohnungen.

Und wie so was geht abgesehen von drastischen Preiserhöhungen, das wurde auch gleich mitgeliefert: Die Altersstruktur ist im Vergleich sehr hoch, ältere Menschen wohnen teilweise in zu großen Wohnungen, da könnte man untervermieten u.ä. Ich habe das schon beim letzten Mal bemängelt es ist eine Art Gängelung der alten Menschen, die werden förmlich unter Druck gesetzt. Das wurde beim vorletzten Mal verneint, aber komisch, dieses Thema kommt jedes Mal wieder auf die Tagesordnung, es scheint der Stadt Göttingen dann doch wichtig zu sein. Klar, immer neue Wohnungen bauen geht nicht, der Bedarf wächst wegen der Göttinger Sicherer Hafen Migrantenpolitik immer mehr und da wollen sie einfach so Wohnraum schaffen.

Und alle Mieter, die jetzt glauben, die explodierenden Kosten, die ja letztlich nicht nur bei der Kaltmiete, sondern auch der Energiekosten kommen werden, trägt ja bei Bürgergeld der Staat, Fehlanzeige. Der ist nämlich raffiniert genug, zwar durch die verkommende realitätsfremde grüne Politik die Kosten maßgeblich zu verursachen, damit der aber nicht einspringen muß wird jetzt schon darüber nachgedacht das die Kostenübernahme bei Mieten und Nebenkosten gedeckelt werden soll, unabhängig von der Wohnungsgröße. Das bedeutet im Einzelfall: Nicht nur die Wohnungsgröße ist begrenzt, sondern auch die Kosten. Da der Staat natürlich weiß, wie sich das Ganze weiter entwickelt, und wir wissen das als Bürger ja auch.

wollen sie jetzt schon einen Riegel vorschieben. Pardon, nicht bei allen Bürgern. Die, die hierher eingeladen werden, sie wissen schon, die neuen Fachkräfte und so, die dürfen notfalls auch in Hotels für 1800 Euro im Monat leben, das zahlt mal eben das Amt. Aber als Single ohne Kinder eine Wohnung über 50 qm und über einem Kostensatz von 600 – 800 Euro je nach Stadt, geht ja gar nicht. Dieser ganze Plan der Stadt Göttingen nennt sich dann so nett Wohnflächennutzungsplan, anders gesagt effektiveres Nutzen von Wohnflächen. Und dazu gehören Rentner in Wohnungen mit 80 qm oder größer nunmal gar nicht. Und wenn wir gerade die Bürger im Schwitzkasten haben: Es muß weniger Energie in den Gebäuden verbraucht werden.

Genau, alle Bürgergeldempfänger kaufen sich jetzt alle Elektrogeräte mit besserer Energieeffizenz, zahlbar vom Jobcenter der Stadt Göttingen – ach, die zahlen dafür nicht ? Dann könnt ihr es vergessen. Insider haben es sowieso schon gemerkt: Vergleichen sie mal ihre Stromrechnungen der letzten 30 Jahre, so ab 1990. Dann werden sie merken, das ihre Stromrechnung trotz Anschaffung von energiesparenden Geräten im gesamten Haushalt um rund 400 \% gestiegen ist. Weil der Strompreis künstlich insbesondere in Deutschland künstlich immer weiter nach oben gezogen wird, das betrifft auch die Öl- und Gaspreise, staatsgemachte Preiserhöhungen. Heisses Thema Fernwärme. Der größte Vermieter der Stadt Göttingen hat es nun angekündigt.

Die Mieter werden an ein Fernwärmenetz angeschlossen. Natürlich mit zu erwartenden Kostensteigerungen. Alles mit Blick auf die Klimaneutralität, die Göttingen ja bis 2030 erreichen will. Eine Augenwischerei, wie sich schnell zeigt, auf Nachfrage einer Bürgerin, woher denn die Fernwärme kommt, uupps, da kommt der Vortragende ins Stottern, eine weitere Person muß eingreifen. Ja, also das sei ein Gemisch das von mehreren Unternehmen kommt. Die seien aufgefordert, einen Transformationsplan aufzustellen und aufzuzeigen, wie die Fernwärme bis 2045 klimaneutral werden kann. Wie jetzt ? Es wird umgestellt aber es gibt gar keine Klimaneutralität bis 2030 ? Was für ein Betrug.

Ein weiteres Thema ist unsere Ladenzeile. Die sei ja von großer Qualität und müsse nachhaltig gesichert werden. Eventuell könne man diese ausbauen. Da merkt man gleich, das die Redner nie auf dem Holtenser Berg gelebt haben, ich habe es letztes Mal schon ausgeführt: Was haben wir denn an Läden ? Einen kleinen Lebensmittelladen, Schreibwaren, Apotheke, Bäcker und Dönerladen. Das war´s. Ja super. Ganz tolles Einkaufserlebnis. Es gab Zeiten, da war ein Blumengeschäft, eine Reinigung, 2 echte Lebensmittelläden, eine Bank, eine Massagepraxis, eine echte Postfiliale vor Ort. Zu den bereits genannten Läden. Thema grüne Flächen. Es gäbe auf dem Holtenser Berg zwar viele Grünflächen, aber getrennt voneinander, und zu wenig Vielfalt.

Ja, Vielfalt brauchen wir, so ein paar Dutzend Palmen aus Dubai, fleischfressende Pflanzen oder Zitronenbäume aus Italien ? Ja, man könne die Grünflächen auch zur Regenwassersammlung benutzen, und es gäbe quasi keine Spiel- und Bewegungsflächen, man brauche Bewegungsangebote für alle im Freien. Genau, das können wird uns in Nordkorea abgucken, morgens um 6 Uhr Massenbewegung und Gymnastik auf der Freifläche vor dem Wohnhaus. Ein Schmarren ohnegleichen. Wer will denn so einen Mist ? Zumal wurden schon vor vielen Jahren die Spielplätze wegorganisiert, die wir mal auf dem Holtenser Berg hatten. Weil dort bis spät in die Nacht Jugendtreffs daraus wurden und Trinkgelage. Aber jetzt in Zeiten von Cannabis wird das alles natürlich ruhiger.

Und natürlich das altbekannte Grünenthema Radfahrwege, das in Göttingen nur einen Sinn hat: Grüne und Studenten einen breiten ausgebauten Radweg zu präsentieren. Dabei gibt es durchgängig auf beiden Seiten der Hauptstrasse einen Radweg von vorne bis hinten, und die 10m zum Wohnhaus fährt man auf dem Gehweg, was gar kein Problem darstellt. Gerade zu Beginn wurde doch davon geredet, hohe Altersstruktur und viele Migranten. Wer fährt denn hier mit dem Fahrrad, das ein so massiver Ausbau benötigt wird ? Aber das hat wahrscheinlich etwas mit der Umstrukturierung der Bevölkerung auf dem Holtenser Berg zu tun, die noch geheim bleibt.

Der Spruch: Viele Menschen fahren Rad und laufen zu Fuß ist wirklich dümmlich. Wieviel Menschen fahren denn Fahrrad gemessen an den Einwohnern ? Ach so, hab ich wohl vergessen, die Autos für Geringverdiener werden faktisch abgeschafft, weil ja Verbrenner verboten werden und Elektroautos für Geringverdiener nicht bezahlbar sind. Fazit: Diese Bürgerversammlungen sind immer gleich aufgebaut in mehreren Stufen: Erst kommt die Beruhigungsstufe: Wir helfen euch, wir sind für euch da. Dann kommt die Druckstufe: Das wird gemacht, das kostet Geld, und wer nicht mitmacht oder mitmachen kann, der kann ja wegziehen. Zum Schluß die Belohnungsstufe: Seht her, ihr Bürger, wie toll alles wird, besser, größer, schneller und weiter. Immer die gleiche Masche.

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.