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Bundesregierung holt 25000 Hilfskräfte nach Deutschland

Verantwortlicher Autor: Uwe Hildebrandt Bundesweit, 20.02.2024, 18:23 Uhr
Presse-Ressort von: Uwe Hildebrandt Bericht 6181x gelesen
Dieser Mann würde vielleicht gerne wieder ein normales Leben führen
Dieser Mann würde vielleicht gerne wieder ein normales Leben führen  Bild: Manuel Alvarez / Pixabay.de

Bundesweit [ENA] Es ist mal wieder soweit: Nachdem unzählige Flüchtlingsbegrenzungsgipfel und wie die Treffen auf EU- und Bundesebene alle heissen wo uns Bürger immer vorgegaukelt wird und wurde, wir, die Bundesregierung wollen die illegale Migration begrenzen, noch nicht einmal abschaffen, jetzt diese Nachricht.

Unter dem Deckmantel des erst am 1. März 2024 in Kraft tretenden Fachkräfteeinwanderungsgesetzes sollen nun angeblich Engpässe bei den Arbeitskräften in kritischen Bereichen (was kritisch ist definiert wohl die Bundesregierung) wie zum Beispiel am Flughafen oder Gastronomiebetrieben behoben werden, indem erst einmal in einer ersten Welle 25000 HILFSKRÄFTE, KEINE Fachkräfte, aus dem Ausland, aus aller Herren Länder, hierher kommen dürfen. Angeblich sollen die wöchentlich 30 Stunden arbeiten müssen und längstens eine Aufenthaltsdauer von 8 Monaten haben, nennt sich Kurzzeit – Beschäftigte.

Und jetzt mal meine Einschätzung und Klarstellung. Was hat diese Aktion mit einem Fachkräfteeinwanderungsgesetz zu tun, wenn es sich gar nicht um Fachkräfte handelt, sondern ausgewiesen um Hilfskräfte. Denn die Bundesagentur sagt ganz klar: Berufsanschluss oder Studium nicht notwendig. Was wollen wir dann mit denen, davon haben wir selbst genug. Und wer verweigert in Deutschland denjenigen, die das Codewort „ Asyl „ benutzen oder gleich untertauchen, den Aufenthalt, wenn jede Person, egal ob berechtigt oder nicht, einfach nach Deutschland einreisen kann und sich erst einmal an den Sozialleistungen erfreuen kann ?

Und warum werden nicht 25000 Hilfskräfte, die schon die deutsche Sprache beherrschen, sich mit den deutschen Gepflogenheiten auskennen, sprich deutsche Arbeitslose oder Langzeitarbeitslose, dafür eingestellt. Da braucht mir keiner zu erzählen, die wollen nicht arbeiten, wir haben Millionen davon, und so schlecht wird ja die Bezahlung nicht sein, sonst würde ja keiner aus dem Ausland angeworben werden können. Und abgesehen davon haben wir ja noch ein Heer aus arbeitslosen arbeitswilligen und angeblich arbeitssuchenden Migranten, die teilweise schon seit Jahren Sozialbezüge einkassieren aber sich für den deutschen Staat bisher nicht einsetzen.

Und wie bekannt scheuen ja selbst manche Ukrainer in Deutschland die Arbeit, die Quoten liegen deutlich unter denen anderer EU – Länder. Und was habe ich in den letzten Wochen immer von Möchtegernexperten gehört: Das Bürgergeld ist zu hoch. Bürger, die arbeiten können aber nicht wollen, müssen dazu herangezogen werden, das ginge ja gar nicht. Ach, jetzt aber schon, wo sogar für jeden erfüllbare Arbeitsplätze zur Verfügung stehen ? Wer will hier eigentlich wen verarschen ?

Und wie geht das Ganze dann vor sich ? Die Arbeitgeber können sich online bei der Arbeitsagentur vor Ort melden und bekommen entsprechend den Anforderungen Arbeitskräfte vermittelt. Die Bezahlung erfolgt mindestens nach Tarifvertrag. Die Arbeitgeber, sprich die deutschen Steuerzahler, zahlen die Reisekosten der Hilfskräfte. Da Ganze erinnert an die Floppregelung von 2022, damals sollten 2000 türkische Kräfte das Gepäckdrama an deutschen Flughäfen in den Griff bekommen. Selbstverständlich habe ich die Bundesagentur für Arbeit + das Bundesarbeitsministerium zur Stellungnahme aufgefordert.

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