Moralapostel und Sprachpolizei gegen Thomas Gottschalk
Deutschland [ENA] Ich habe mir ja nun lange den Mist angeschaut und angehört, der sich seit dem wie ich finde legendären Auftritt von Thomas Gottschalk in der TV Sendung Kölner Treff mit Moderator Micky Beisenherz zugetragen hat. Und jetzt wird es Zeit, einfach mal klar Stellung dazu zu beziehen.
Und Thomas Gottschalk, der es zum Glück nicht nötig hat, Unterstützung zu bekommen, weil er selber resolut und standhaft ist, trotzdem unter die Arme zu greifen und ihn moralisch zu unterstützen. Aber hören wir erst einmal in die „ Kölner Treff „ Sendung vom 15. Oktober 2024 rein, was da zwischen Micky Beisenherz und Thomas Gottschalk abgegangen ist. Mit passenden Kommentaren, sonst muß ich am Ende soviel richtig stellen. Gut schon das Eingangsstatement von Thomas Gottschalk, er habe in Vergleich zu Beisenherz die großen Zeiten im TV erlebt.
Dazu sei gesagt, nicht nur in Sachen Beliebtheit, Zuschauerquote und Anzahl der Sendungen wird Beisenherz niemals jemals auch nur hauchdünn an die Quoten von Gottschalk herankommen, er schafft vielleicht geschätzte 10 \% - wenn es gut läuft. Dann kommt recht schnell der Moderator auf das Thema Ende von Wetten daß und die Aussage von Gottschalk, er könne im TV nicht mehr das sagen was er zu Hause sagen darf. Und gleich einmal stellt er dar, was Beisenherz nicht versteht, das früher Beleidigungen aus dem Gesagten dann waren, wenn derjenige das so verstanden hat, spricht man heute eine Nationalspielerin mit falschem Namen an ist das gleich ein Affront gegen junge Frauen und Frauenfussball im Allgemeinen.
Beisenherz kann rein gar nicht verstehen, warum man so etwas in seiner letzten Sendung sagen muß. Aber dann steigt er langsam zu seiner Hochform auf, die aber nicht sehr weit hoch geht: Thema Anfassen von Frauen in Sendungen – man selber würde das als nicht schlimm ansehen, aber es läge immer im Sinne des Betroffenen. Aber wieder ein Fehlschuss von Beisenherz: Gottschalk kontert mit der Aussage, jetzt würden die Redakteure schon auf eine Schlagzeile von ihm hoffen, aber die käme nicht. Dann kommt das Thema, was für ein Zufall,auf die neue Sprachgeneration. Gottschalk erwähnt dabei zu Recht, damals hat natürlich keiner daran gedacht, bei dem Begriff Mohrenkopf an die People of Colour zu denken.
Meine Frage zwischendurch: Warum auch, die gab es damals gar nicht, das war alles ganz normal. KEINER hat die heute künstlich herbeigezogenen angeblich beleidigenden diskriminierenden rassistischen Zusammenhänge gesehen, die werden heute ausgerechnet immer von denen bemüht, die gar nicht betroffen sind. Ich erinnere mich an eine Sendung mit Frank Elstner, wo Roberto Blanco zu Gast war. Als er sich etwas laut gegeben hat sagte Frank Elstner: Wenn du jetzt nicht still bist mußte zurück in den Busch. Allgemeines Gelächter von Frank, den Zuschauern und am meisten von Roberto Blanco.
Dieser ganze Beleidigungs- und Diskriminierungsquatsch ist doch erst seit 2015 so richtig aus den USA rübergeschwappt, vorher gab es das gar nicht. Ekel Alfred nannte seinen türkischen Mitarbeiter vor 30 Jahren Kümmeltürke und alle haben gelacht, es gibt zig Beispiele was da in TV Sendungen gelaufen ist, alles ganz normal und keiner fühlte sich beleidigt und angegriffen, heute mußte das verdrehte Geschlecht erkennen oder bekommst ne Anzeige. Das Problem heute ist, das es Personen in Deutschland gibt, die offensichtlich nicht ausgelastet sind, die suchen an jedem Wort und Redewendung etwas, was man anstössig finden könnte.
Und dann sammelt man seine 20 Anhänger um sich, macht TikTok Videos und sonstwas und stößt eine Debatte an. Aktuelles Beispiel ist jetzt das Leid von Udo Lindenberg mit dem Zug nach Pankow und dem Oberindianer. Indianer soll nicht mehr gesagt werden, Mohren – Apotheke ist nicht ok, Winnetou ist nicht ok, Onkel Ben´s Reis mußte abgeschafft werden, schwarze Afrika – Kekse von Bahlsen sollten sich umbenennen, das Mohrenmännchen von der Sarotti – Schokolade mußte verschwinden usw. usw. Wenn man diese Figuren die diese Forderungen stellen mal persönlich beleuchtet, die das anstossen: Bekannte Kreise, die sich häufig im grünen, linken und Antifa – Spektrum aufhalten.
Weiter in der Sendung. Dann folgt eine der größten Lügen oder Vertuschungen von Beisenherz. Es ginge doch immer nur um die 2 – 3 gleichen Begriffe, die Gottschalk genannt habe. 2 – 3 Begriffe ? Da meinte er wohl pro Woche oder was ? Verharmlosung, Lügerei oder wie soll ich das nennen ? Das Beisenherz ein totaler Gegner der blauen Partei und deren Wähler ist und totaler Verfechter der neuen Wordkreationen, hatte er ja schon in einer früheren Sendung über das Zigeunerschnitzel und Co. Gezeigt, wo er eine richtige Klatsche bekommen hat, denn unter anderem waren eben Thomas Gottschalk und Jürgen Milsky aus der BigBrother Sendung zu Gast, die das Thema mal so richtig auseinander genommen haben.
Beisenherz fragt allen Ernstens ob es so schwer sei sich von diesen Worten zu trennen ? Es würde doch eine stabile Anzahl an Personen verletzen ? Ja, welche 20 denn ? Gegenfrage: Warum sollen wir uns von diesen Worten trennen, warum die Umbenennungen, die 60 Jahre lang korrekt waren ? Weil sich 20 Personen beleidigt oder diskriminierend fühlen ? Wir sind eine Mehrheitsgesellschaft und die Mehrheit bestimmt wo der Weg hingeht weder die 20 Anhänger der Sprachpolizei noch Beisenherz. Beisenherz redet davon, man habe ein Problem mit den Begriffen. Wer hat denn welches Problem damit ? Soll er doch mal konkret sagen und nicht immer so daherschwafeln.
Dann redet Gottschalk von der Sache mit dem Gemocht werden oder nicht gemocht werden und erwähnt, das Leute von der AFD ihn sozusagen gut finden. Da denkt Beisenherz er könne einen Punkt machen und behauptet einfach, das wäre einem doch nicht recht von diesen Leuten gemocht zu werden. Gottschalk kontert das es nicht unangenehm sei, von Leuten gemocht zu werden egal woher die sind. Scheisse für Beisenherz, Punkt für Gottschalk. Jetzt einen Auszug von der Literaturmesse – Bücher Talk vom 19.10.2024 mit Bärbel Schäfer, die aus früheren Talk Shows bekannt war. Natürlich geht es auch hier weniger um das Buch als um die Tatsache, das Thomas Gottschalk so reden möchte und das sagen möchte, was er denkt.
Er sagt auch klar auf der Bühne, das er nicht glaubt, das die Situation von manchen Frauen nicht durch Gendern besser wird und wenn er die Zuschauer willkommen hieß, wußte jeder, das er gemeint war, das alle gemeint waren. Zu Zeiten Frankenfelds hat darüber gar keiner nachgedacht. Natürlich nicht, so ein Quatsch gab es in der damaligen Zeit nicht. Auch Schäfer will Gottschalk auf eine andere Schiene bringen indem sie fragt, ob man sich nicht mit der Zeit ändern muß ? Gottschalk antwortet, das man sich mit den Zeiten ändern muß aber seine Position beibehalten darf. Und es gibt Menschen, die einen bewußt missverstehen. Allerdings, sehr richtig.
Das sind die, die aus einer Aussage eine Diskriminierung, Beleidigung whatever basteln. Denn Kritik an etwas zu üben, das gibt es heute nicht mehr. Nannte sich früher konstruktive Kritik. Nennt sich heute Diskriminierung, Rassismus, Faschist. Und dann noch ein guter Satz: Die öffentlich rechtlichen lügen sich in die eigene Tasche, wenn sie glauben, eine Zukunft zu haben. Weil eine Generation nachgewachsen ist, die weder Gottschalk noch das öffentlich rechtliche Fernsehen mehr brauchen. Aber jetzt kommt die junge TikTok X und Instagram Armada. Da werden plötzlich Videoausschnitte vor 30 Jahren und älter herausgezaubert, wo angeblich Gottschalk Promifrauen unsittlich berührt haben soll.
Ach, das fällt denen jetzt, 30 Jahre nach der Sendung, mal so eben ein ? Und das scheint ja so wichtig zu sein, daß der bekannte YouTuber Rezo mal wieder im Rausche seiner Sinne extra einen fast 1 Stunden - Post darüber macht und darüber faselt, das das die Frauen wohl nicht haben wollten. Das weiß ausgerechnet der, der große Frauenversteher und Frauenverteidiger oder was soll die Nummer ? Dem geht es ja auch nicht um irgendwelche sinnvollen Informationen, sondern um Kohle bei YouTube, das muß jedem klar sein. Deshalb finde ich es absolut gut das Jan Josef Liefers, bekannter Schauspieler, dazu sagt: Es sei einfach schwierig, mit den Kriterien von heute Handlungen von vorgestern zu bewerten.
Richtig, aber das begreifen die heutigen Moralapostel und Klugscheisser aus den sozialen Medien nicht, die wollen eben nur ihren Abonnenten gefallen, die ihnen hörig sind. Mein Fazit: Was ist das für eine beschissene Welt geworden und für ein moralisierendes ideologisches Dunkeldeutschland ? Wir sollen vorgeschrieben bekommen, was wir zu sagen haben, welche Wörter wir nicht sagen dürfen, was wir essen sollen, vegan, kein Fleisch und so, wie wir wohnen dürfen, keine zu große Wohnung, wie wir heizen sollen, kein Gas und Öl, wann wir zum Arzt gehen dürfen. Aber das der eingeführte Begriff „ Alter weisser Mann „ auch diskriminierend ist darauf kommen diese Sprachpolizisten nicht.
Nee, stammt ja von ihnen. Dazu will der Staat Telefonate mithören und Aufzeichnen, Emails und SMS mitlesen und aufzeichnen, die Wohnung betreten ohne richterlichen Beschluss, den Staatstrojaner zum Schnüffeln einsetzen, vorschreiben wen man zu wählen hat sonst ist man eine Ratte, ein Vermögensregister einführen um über Werte der Bürger schnüffeln zu können und die elektronische Patientenakte, um auch in Sachen Gesundheit Bescheid zu wissen. Und das alles nennt sich freiheitliche Demokratie. Wer sich so eine Welt wünscht und gut findet, der sollte dringend bei der örtlichen Psychatrie einen Nottermin machen.




















































